Vorhang zu.
BAustelle auf.
Zukunft an.
Die Theaterhalle schreibt ihr nächstes Kapitel
In diesem Blog begleiten wir die einzelnen Schritte dieser Entwicklung, informieren über neue Orte, Projekte und Perspektiven und halten unser Publikum über alle wichtigen Veränderungen auf dem Laufenden.
Die Theaterhalle steht vor einer besonderen Zeit des Wandels. Aufgrund umfangreicher Umbaumaßnahmen des Vermieters müssen wir unsere bisherigen Räumlichkeiten vorübergehend verlassen. Wie lange diese Übergangsphase andauern wird, ist derzeit noch nicht absehbar.
Sicher ist jedoch: Herausforderungen eröffnen neue Perspektiven. Die Theaterhalle versteht diesen Wandel nicht nur als organisatorische Aufgabe, sondern auch als Chance, neue Räume zu entdecken, neue Verbindungen zu knüpfen und neue Formen der Begegnung zu schaffen.
16.07.2026: Im Dornröschenschlaf – gut verstaut und sicher verwahrt.
Wer derzeit einen Blick in unser Lager wirft, entdeckt einen ganz besonderen Ort.
Große Transportkisten stehen ordentlich an ihrem Platz, vertraute Gegenstände sind sorgfältig in Folie eingehüllt und vieles wirkt, als wäre die Zeit für einen Moment stehen geblieben. Fast wie im Dornröschenschlaf.
Zwischen den schützenden Hüllen lassen sich bekannte Elemente der Theaterhalle erkennen. Teile unserer Tribüne, die Theke aus dem Kunst-Café und viele weitere Gegenstände, die über Jahre hinweg das Bild der Theaterhalle geprägt haben, sind sicher verstaut und warten auf ihren nächsten Einsatz.
Derzeit können wir unsere Spielstätte an der Theaterhalle am Dom aufgrund der Umbaumaßnahmen nicht nutzen. Deshalb mussten viele vertraute Dinge vorübergehend ihren Platz verlassen. Doch sie sind nicht verschwunden – sie sind sicher verwahrt.








Nach Abschluss der Bauarbeiten werden viele dieser vertrauten Elemente an ihren Platz zurückkehren. Bis dahin ruhen sie gut geschützt – bereit, schon bald wieder Teil neuer Aufführungen, neuer Begegnungen und neuer Erinnerungen zu werden.
Auch das ist Teil unseres nächsten Kapitels: Zwischen Umzug, Übergang und Neubeginn gibt es Orte, an denen die Zeit für einen Moment stillzustehen scheint.
Doch unter jeder Folie und in jeder Kiste steckt die Vorfreude auf das, was kommt. Und wer weiß… in unserem Lager ist genügend Platz für eine Performance.
Wir nehmen Sie auch weiterhin mit auf diesem Weg und geben regelmäßig Einblicke in die vielen Facetten unserer Übergangszeit.
06.07.2026: WIR SIND SICHTBAR MIT „HIDDEN PLACE„
Die Theaterhalle schreibt ihr nächstes Kapitel – und dieses Kapitel führt uns in den öffentlichen Raum.
Während unsere angestammte Spielstätte aufgrund der Umbaumaßnahmen vorübergehend nicht zur Verfügung steht, entstehen neue Möglichkeiten der Begegnung. Die Sommermonate nutzen wir bewusst, um unsere künstlerische Arbeit an besondere Orte in Würzburg zu bringen. Denn auch ohne feste Bühne bleibt die Theaterhalle in Bewegung.
Das Projekt vereinte am Sonntag 05.07.2026 unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zu einer gemeinsamen Performance. Tanz von Milena Sonja Junge tritt in einen Dialog mit dem Schauspiel von Ingo Pfeiffer, der Live-Musik von Benjamin Haupt und den bildkünstlerischen Arbeiten von Klaus Zaschka. Gemeinsam schaffen sie eine ortsspezifische Inszenierung, die das Lusamgärtchen nicht als Kulisse versteht, sondern als lebendigen Teil der Aufführung.
Die Performance lädt dazu ein, den Ort neu wahrzunehmen: als Raum der Begegnung, der Bewegung und der Erinnerung – offen für unterschiedliche Perspektiven und individuelle Erfahrungen.
Inspiriert von Walther von der Vogelweides berühmtem Lied „Under der linden“ begegnen sich Tanz, Musik und Ort auf neue Weise. Die Choreografie bewegt sich zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verschwinden. Die Musikerinnen und Musiker sind dabei nicht nur Begleitung, sondern Teil der Performance. Gemeinsam entsteht ein künstlerischer Dialog mit dem Garten, seinen Wegen, seiner Geschichte und seiner besonderen Atmosphäre.






Gerade in dieser Übergangszeit möchten wir neue Perspektiven eröffnen und zeigen, dass Tanz nicht an ein Gebäude gebunden ist. Kunst findet dort statt, wo Menschen zusammenkommen, wo Räume neu entdeckt und Geschichten weitererzählt werden.
Wir freuen uns darauf, dieses besondere Projekt mit Ihnen zu teilen und auf Ihren Besuch mit besonderen Begegnungen im Lusamgärtchen.
Weitere Vorstellungen: 18. & 19. Juli 2026
Karten erhalten Sie im Online-Vorverkauf oder – sofern noch verfügbar – jeweils ab 15:30 Uhr direkt vor Ort.
22.06.2026: EINBLICK IN DIE NEUE KREATIVE BASIS
In den vergangenen Wochen wurde gepackt, getragen, sortiert und organisiert. Nach dem Auszug aus der Theaterhalle am Dom nimmt nun auch unser neuer Standort in der Bibrastraße 8 bei den „Erlöserschwestern“ immer mehr Gestalt an.
Die ersten Bereiche sind eingerichtet, Möbel finden ihren Platz, ein Teil des Inventars ist vorübergehend eingelagert und die kreativen Strukturen für die kommenden Monate wachsen.
Dennoch fühlt sich vieles derzeit noch wie ein Provisorium an. Die Theaterhalle ist angekommen – und gleichzeitig noch mitten im Umzug. Manche Arbeitsabläufe müssen sich neu finden, Materialien sind auf verschiedene Orte verteilt und vieles, was über Jahre selbstverständlich war, muss neu organisiert werden.
Vielleicht beschreibt genau das die aktuelle Situation am besten: Die Theaterhalle befindet sich zwischen zwei Kapiteln. Das bisherige Zuhause ist bereits verlassen, das neue noch nicht vollständig eingerichtet. Zwischen Kartons und neuen Möglichkeiten entsteht Schritt für Schritt eine neue kreative Basis.






Dabei verstehen wir den Standort bei den „Erlöserschwestern“ bewusst als Übergang.
Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen wird die Theaterhalle in ihre angestammten Räumlichkeiten an der Theaterhalle am Dom zurückkehren. Bis dahin schaffen wir hier die Voraussetzungen dafür, dass Proben, künstlerische Arbeit und organisatorische Abläufe weiterhin möglich bleiben.
Und genau das geschieht bereits. Die ersten Räume werden genutzt und die kreative Arbeit kehrt langsam in den Alltag zurück – auch wenn einiges noch nicht ganz seinen Platz gefunden hat.
02.06.2026: Die TheaterhallE zieht um
Die Theaterhalle räumt die Theaterhalle am Dom.
Der Weg zu unserer neuen künstlerischen Basis bei den Erlöserschwestern ist zwar nicht weit – dennoch gibt es in den kommenden Wochen jede Menge zu tun. Kisten werden gepackt, Regale geleert und unsere Räumlichkeiten Schritt für Schritt für ein neues Kapitel vorbereitet.
Auch die Technik muss abgebaut, sortiert und transportiert werden – alles findet vorübergehend ein neues Zuhause. Zwischen Kartons, Technik, Aktenordnern und Erinnerungen wird derzeit organisiert, geplant und angepackt. Denn bevor Neues entstehen kann, muss zunächst vieles bewegt werden.
Die Theaterhalle bleibt dabei das, was sie immer war – auch wenn dieser Ort in den kommenden Monaten immer wieder ein anderer sein wird.





24.05.2026: Die Theaterhalle schreibt ihr nächstes Kapitel
Eine wichtige Grundlage dafür ist bereits geschaffen. Die kleine Sporthalle der Erlöserschwestern in Würzburg wird künftig als Proberaum genutzt. Darüber hinaus entstehen dort Arbeitsräume für Teile unserer Verwaltung. So können wir den laufenden Betrieb sichern und weiterhin an neuen Produktionen arbeiten.
Für die kommenden Spielzeiten bedeutet das vor allem eines: Bewegung. Die Theaterhalle wird künftig an wechselnden Orten präsent sein, neue Räume erkunden und ihre künstlerische Arbeit auf unterschiedliche Spielstätten verteilen.
Noch offen ist die Frage nach einem zentralen Ort für Begegnung, Austausch und Sichtbarkeit in der Stadt. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern suchen wir nach Möglichkeiten, einen Ort zu schaffen, an dem Publikum, Künstlerinnen und Künstler sowie Interessierte miteinander in Kontakt bleiben können.





Ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg war der Informationsabend am 23. Mai. Dort wurde das Publikum über die bevorstehenden Veränderungen informiert und erhielt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Team der Theaterhalle ins Gespräch zu kommen. Der offene Austausch, die zahlreichen Rückmeldungen und die große Verbundenheit mit der Theaterhalle haben gezeigt, wie wichtig dieser Ort für viele Menschen ist.
Wir bedanken uns herzlich für die vielen ermutigenden Gespräche, die konstruktiven Anregungen und die Bereitschaft, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen. Auch in Zukunft möchten wir unser Publikum an den Entwicklungen teilhaben lassen und transparent über die nächsten Schritte informieren.